Unsere Mission
Jedes Mädchen soll die Chance haben, ihr MINT-Potenzial zu entdecken und zu entfalten – unabhängig von Geschlechterstereotypen, Vorurteilen oder ihrem persönlichen Umfeld.
CyberMentor setzt sich dafür ein, Mädchen zu ermutigen, MINT mit Neugier und Selbstvertrauen zu begegnen. Unser Ziel ist nicht, jedes Mädchen für MINT zu gewinnen. Unser Ziel ist, dass jede Teilnehmerin eine selbstbestimmte Entscheidung über ihren Bildungs- und Berufsweg treffen kann – auf Grundlage ihrer Interessen und Fähigkeiten, nicht aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen.
Warum wir handeln
MINT-Fachkräfte gestalten die Zukunft – von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz über Klimaschutz bis hin zur medizinischen Versorgung. Gleichzeitig fehlen in Deutschland bereits heute hunderttausende qualifizierte Fachkräfte in diesen Bereichen.
Dabei bleibt ein enormes Potenzial ungenutzt: Mädchen und junge Frauen verfügen über die gleichen Voraussetzungen wie Jungen, entscheiden sich jedoch deutlich seltener für MINT-Studiengänge und -Berufe. Häufig sind fehlende Rollenvorbilder, stereotype Vorstellungen oder mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten Gründe dafür. Das möchten wir verändern – für die Mädchen selbst und für eine innovative, vielfältige und zukunftsfähige Gesellschaft.
Unsere Vision
Mädchen und Frauen sollen in MINT selbstverständlich sichtbar sein: als Studentinnen, Auszubildende, Wissenschaftlerinnen, Entwicklerinnen, Ingenieurinnen oder Gründerinnen. Vielfalt stärkt Innovation – und eröffnet gleichzeitig mehr Menschen die Möglichkeit, ihre Talente einzubringen.
Wie wir diese Vision verwirklichen
Nachhaltige Veränderungen entstehen nicht durch einzelne Veranstaltungen, sondern durch kontinuierliche Begleitung. Deshalb verbindet CyberMentor mehrere bewährte Elemente zu einem ganzheitlichen Förderkonzept.
Jede Teilnehmerin wird über ein Jahr von einer persönlichen Mentorin begleitet, erhält Einblicke in Studium und Beruf, arbeitet an spannenden MINT-Themen und wird Teil eines Netzwerks aus engagierten Mentorinnen und MINT-interessierten Schülerinnen. So entstehen Orientierung, Selbstvertrauen und die Möglichkeit, den eigenen Weg zu entdecken.
Forschung als Fundament
Das Programm verbindet wissenschaftliche Expertise mit langjähriger Praxiserfahrung. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Heidrun Stöger (Universität Regensburg) und Prof. Drs. Albert Ziegler (FAU Erlangen-Nürnberg) wird CyberMentor kontinuierlich wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Mithilfe regelmäßiger Befragungen der Teilnehmerinnen untersuchen wir fortlaufend, welche Maßnahmen besonders wirksam sind und wie wir das Programm weiter verbessern können. So fließen sowohl aktuelle Befunde aus internationalen Bildungs- und Mentoringforschung als auch die Erkenntnisse von unserer eigenen Forschung direkt in die Weiterentwicklung von CyberMentor ein.
So entsteht ein Programm, das wissenschaftlich fundiert ist und gleichzeitig die Bedürfnisse der Teilnehmerinnen in den Mittelpunkt stellt.