History

In 2005, CyberMentor was founded by Prof. Dr. Heidrun Stöger and Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler. Since then, CyberMentor has inspired more than 11.000 mentoring pairs for STEM (see graphic "Development of the number of participants"). The idea to introduce an online mentoring program in Germany arose during a visit to the University of Alberta in Canada. Colleagues there had initiated the e-mail-based mentoring program "Cybermentor". Based on the promising approach of promoting girls through mentoring, an application was drafted for a comparable program in Germany. While the Canadian project relied exclusively on e-mail communication between the mentoring pairs, the German counterpart additionally included an online platform, offline meetings, and training for female mentors. In the meantime, CyberMentor has gone through several funding phases.

From 2005 to 2007, the then existing pilot project was funded by the Baden-Württemberg Ministry of Food and Rural Affairs. When the program went online in 2005 after a preparatory phase, it exceeded its original goals: Instead of the planned 200 mentoring couples, a total of 355 couples participated in the program during its first two years. In 2006, the University of Ulm acknowledged the development of CyberMentor with the Women's Advancement Award. Despite these successes, no funding was approved for the third year. In 2008, CyberMentor was therefore continued on a volunteer basis and was able to accommodate 256 mentoring pairs in the third round.
Development of the number of supported mentoring pairs

Bundesweite Förderung und Skalierung des Programms

Die 2. Förderphase des Programms begann Ende 2008 mit der bundesweiten Förderung. CyberMentor wurde in den Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen aufgenommen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Das CyberMentor-Team wuchs und organisierte – mit dem Ruf von Prof. Dr. Heidrun Stöger an die Universität Regensburg – nun auch von diesem Standort aus das Programm. Mit der Förderung durch das BMBF wurde zusätzlich zu einer deutschlandweiten Ausdehnung eine umfangreiche Begleitforschung eingeführt und die Teilnehmerinnenzahl auf jeweils 800 Schülerinnen und 800 Mentorinnen pro Runde festgelegt. 2011 zog das Ulmer-Team an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, da Prof. Dr. Dr. Albert Ziegler dort den Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie übernahm. Um die Institutionalisierung des Programms und eine Förderung durch die Wirtschaft voranzutreiben, wurde im selben Jahr der CyberMentor-Beirat gegründet. Aufgrund des nachweislichen Erfolgs von CyberMentor (vgl. Abschnitt „Forschung bei CyberMentor“) wurde ab 2012 eine zweite finanzielle Unterstützung durch das Bundesministerium mit der Maßgabe bewilligt, das Programm zu verstetigen. Zeitgleich begannen sich entsprechend große Unternehmen wie Siemens AG, Daimler AG, IBM Deutschland, SAP AG, Krones AG und Maschinenfabrik Reinhausen GmbH als Sponsoren für CyberMentor zu engagieren. Wie die Pilotphase verlief auch die erste BMBF-Förderphase sehr erfolgreich: Insgesamt nahmen in den sechs Jahren 3.428 Mentoring-Paare teil.

Einführung des Community-Konzepts und umfangreiche Förderungen

Initial evaluation results showed that active participants with a strong network on the online platform benefited more from CyberMentor. Taking account of these results, the community concept was introduced for the 2012 round. A community is composed of two mentoring pairs (two mentors and two students) who share the same STEM interests and can work on projects together. To support the activities within the communities, the CyberMentor year was divided into four mentoring phases and a selection of STEM projects was created. STEM wikis, which all participants can access and edit independently, were set up to document the project work.

Since 2014, CyberMentor has been funded entirely by ministries, foundations, and sponsorships and donations. At this time an important step for CyberMentor was also a comprehensive redesign of the online platform and website.

Verschiedene weitere Sponsoren wie der Arbeitgeberverband Gesamtmetall, die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. und ZF Friedrichshafen AG förderten das Projekt lange Zeit. Besonders hervorheben können wir dabei die Mercedes Benz Mobility AG, die unsere Arbeit auch weiterhin mitfinanziert.

Startschuss für CyberMentor Plus
 
Seit 2018 wird CyberMentor Plus durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus gefördert und im Rahmen der von Bund und Ländern geförderten Initiative „Leistung macht Schule“ an ausgewählten Schulen in ganz Deutschland durchgeführt. Für die bundesweite Initiative hat 2023 die zweite Phase (Transferphase) begonnen, in der Schulen, die in der ersten Phase beteiligt waren, als Multiplikatoren die gemeinsam erarbeiteten Strategien und Konzepte in Schulnetzwerken weitergeben. Seit September 2025 fördert auch das Land Rheinland-Pfalz CyberMentor Plus und führt ein landesweites Pilotprojekt durch, in welches Schulen verschiedener Schulformen der Sekundarstufe eingebunden sind.
 
Zwischen 2019 und 2024 unterstützte die Deutsche Telekom Stiftung die Kooperation von CyberMentor und der Junior-Ingenieur-Akademie (JIA) – gemeinsam wurden besondere Angebote für teilnehmende Mentees und Schülerinnen der JIA bereitgestellt. Zwischen 2020 und 2023 gehörten auch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg sowie die Vector Stiftung zu unseren Unterstützern. Im Rahmen dieser Förderung wurden gezielt Kooperationen von CyberMentor mit regionalen Projekten in Baden-Württemberg aufgebaut.

Insgesamt konnte das CyberMentor-Programm bisher knapp 12.000 Mentoring-Paaren die Chance ermöglichen, ihre MINT-Interessen miteinander zu teilen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft der Mentees im MINT-Bereich zu entwickeln. Gleichzeitig arbeitet das CyberMentor-Team kontinuierlich daran, auch künftig einer Vielzahl an Mädchen die Teilnahme zu ermöglichen
 
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